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Herbstparty 2018

31. Herbstparty in Russikon mit Kantonsrat Benjamin Fischer

Gesundheitspolitik als Minenfeld

Herbstparty der SVP Russikon vom 7. September 2018

An der traditionellen Herbstparty der SVP Russikon beleuchtete Kantonsrat Benjamin Fischer die Herausforderungen des Schweizer Sozial- und Gesundheitswesens. Steigende Kosten, zunehmende Umverteilung und fehlende strukturelle Reformen standen im Mittelpunkt seines Referats.

Präsident Hans Aeschlimann begrüsste zahlreiche Mitglieder, Sympathisanten und Gäste, darunter alt Nationalratspräsident Max Binder, Bezirksparteipräsident Paul von Euw sowie Vertreter aus Kantons- und Gemeindebehörden.

Sozialwerke unter zunehmendem Druck

Benjamin Fischer, damals Präsident der JSVP Schweiz, bezeichnete die Sozial- und Gesundheitspolitik als komplexes Minenfeld mit zahlreichen Akteuren und unterschiedlichen Interessen.

Er kritisierte die steigenden Sozialausgaben, die zunehmende Anspruchshaltung und fehlende Anreize zur Eigenverantwortung. Die Sozialhilfe müsse stärker darauf ausgerichtet werden, Menschen wieder in die wirtschaftliche Selbstständigkeit zu führen. Gleichzeitig sollten die Gemeinden mehr Handlungsspielraum erhalten.

Altersvorsorge braucht nachhaltige Reformen

Die steigende Lebenserwartung und das veränderte Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Rentnern stellten die AHV vor grosse finanzielle Herausforderungen.

Fischer warnte davor, die Probleme durch höhere Abgaben und zusätzliche Bundesmittel lediglich aufzuschieben. Stattdessen forderte er nachhaltige Reformen, insbesondere eine Flexibilisierung des Rentenalters.

Steigende Gesundheitskosten belasten den Mittelstand

Auch die stetig steigenden Krankenkassenprämien waren Thema des Referats. Fischer kritisierte die Verwendung eines zunehmenden Anteils der Mittel für die Prämienverbilligung zur Übernahme anderer Kosten.

Als Lösungsansätze nannte er die Förderung ambulanter Behandlungen, optimierte Tarifstrukturen und den Abbau von Fehlanreizen im Gesundheitswesen.

Eigenverantwortung und starke Wirtschaft

Abschliessend betonte Fischer, dass ein leistungsfähiger Sozialstaat langfristig nur durch eine starke Wirtschaft finanziert werden könne. Eine zunehmende Umverteilung schränke die persönliche Freiheit und Eigenverantwortung ein.

Sein Fazit: Statt finanzielle Probleme auf kommende Generationen zu verschieben, braucht es nachhaltige strukturelle Reformen in der Sozialhilfe, der Altersvorsorge und im Gesundheitswesen.**

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